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Rüdnitz (MOZ) Jugendfeuerwehren aus Panketal, Biesenthal-Barnim, Britz-Chorin-Oderberg und Potsdam stellten am vergangenen Wochenende ihr Können unter Beweis. In Rüdnitz waren sie angetreten, um die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr und Jugendflamme Stufe 3 zu erringen.

Das Wetter meinte es gut mit den Mädchen und Jungen, die am Sonnabend auf dem Rüdnitzer Übungsplatz antraten. Zwar pfiff ihnen der Wind auf dem Feld kräftig um die Ohren, doch es regnete wenigstens nicht. "Dieses Jahr sind wir spät dran", erzählt Iris Fiebig, Amtsjugendfeuerwehrwart aus Biesenthal-Barnim. "Normalerweise nehmen wir die Prüfungen im Mai ab." Doch es kam immer wieder etwas dazwischen. Und wenn es nicht jetzt noch geschehe, dann würden einige Nachwuchskräfte rausfallen. "Sie dürfen nicht älter als 18 sein", erzählt die Melchowerin.

Vier Stationen haben die Prüfer in Rüdnitz aufgebaut. An Station 1 müssen die Kinder und Jugendlichen zeigen, wie schnell sie sind. 120 Meter Schlauch sollen sie auslegen und dürfen dabei nicht langsamer als 74,99 Sekunden sein. Da sind nicht nur flinke Füße, sondern auch Geschicklichkeit gefragt. Bewertet wird darüber hinaus an jeder Station das Auftreten der Gruppe. Unflätige Ausdrücke bringen beispielsweise Minuspunkte. "Das passt einfach nicht zu Feuerwehrleuten", sagt Iris Fiebig.

Doch an diesem Vormittag kann sich die gestandene Feuerwehrfrau über den Nachwuchs nicht beklagen. Ausnahmslos alle vier Gruppen treten als Team auf. Fast wie beim Militär klingen die Kommandos der Gruppenführer, an die sich alle halten.

Während an den Stationen 2 und 3 Kugelstoßen beziehungsweise ein Staffellauf angesagt sind, die beide auch mal wiederholt werden können, gibt es bei Station 4 kein Pardon. Dort müssen die Jugendfeuerwehren beweisen, dass sie einen Löschangriff nach Feuerwehr-Dienstvorschrift ausführen können. Gelingt ihnen das nicht, bedeutet es das Aus. Die Leistungsspange können sie dann nicht mehr bekommen.

Die Schützlinge von Iris Fiebig aus Biesenthal-Barnim haben die notwendigen Handgriffe immer und immer wieder geübt. Auch die Jugendfeuerwehr aus Britz-Chorin-Oderberg beherrscht ihr Handwerk. Bei den Potsdamern dauert es zwar etwas länger, bis das Kommando "Wasser marsch!" erklingen kann, aber irgendwie bekommen sie es doch richtig hin. Lediglich die Panketaler Jugendfeuerwehr hat ernsthafte Probleme - und schafft am Ende als einzige die Prüfung nicht. Also keine Leistungsspange für die Gruppe. Dafür bestehen insgesamt neun Jugendliche die Prüfung für die Jugendflamme Stufe 3

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 28. Juli 2011 um 11:32 Uhr
 


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