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Sicher Auftreten gegen Rechts - Trainingsangebote für Feuerwehren in Brandenburg PDF Drucken E-Mail
Toleranz und ein demokratisches Miteinander sollten eigentlich Grundlage unseres alltäglichen Umgangs sein. Doch wir alle leben mit bestimmten Vorurteilen, ohne diese zu hinterfragen. Menschen werden aufgrund ihrer (vermeintlichen) Zugehörigkeit zu einer Gruppe beurteilt. In den Trainings wird den Erscheinungsformen und Ursachen von Vorurteilen und gesellschaftlichen Ungleichheiten auf den Grund gegangen. Weiterhin vermitteln die Trainings der Reihe "Sicher Auftreten gegen Rechts" Strategien und Handlungsmöglichkeiten gegen Rechts. Wie reagieren, wenn im Umfeld der Feuerwehr ehrenamtlich Engagierte für die NPD werben? Was tun, wenn ein Mitglied des Vereins zeigt, dass es eine rechte Gesinnung hat? In den Trainings werden persönliche Erfahrungen und Alltagssituationen der TeilnehmerInnen berücksichtigt und aktiv eingebunden.
 
Trainings:
 
Sicher Auftreten gegen Rechts
  • Recht gegen Rechts
  • Argumentieren gegen Rechts
  • Handeln gegen Rechts
Vorurteile hinterfragen Diskriminierungen entgegentreten
  • Anti-Rassismus Training
  • Anti-Bias Training
Die eintägigen Trainings können als Reihe oder einzeln bei der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg e.V. angefragt und direkt vor Ort durchgeführt werden. Erfahrene TrainerInnen passen die Angebote an die jeweiligen lokalen Bedürfnisse und Gegebenheiten an. Die Trainings bieten einen guten Einstieg und einen Raum für erste praktische Übungen im Umgang mit dem Thema. Zur Vertiefung der Thematik können auch zwei- bis dreitägige Wochenendtrainings organisiert werden.
 
Informationen zu den Trainings finden Sie im Anschluss und auf unserer Internetseite http://www.spaces-brandenburg.de/web/50-405.html . Wir freuen uns auf Ihr Interesse und stehen Ihnen bei Fragen jederzeit gerne zur Verfügung.

 
Mit freundlichen Grüßen
Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg
 

 
Trainingsangebote für Feuerwehren in Brandenburg

I) Sicher Auftreten gegen Rechts
 
Recht gegen Rechts
 
Im ersten Training soll auf die rechtlichen Möglichkeiten eingegangen werden, sich gegen Rechtsextreme und NPD-AktivistInnen in der Feuerwehr zu wehren. Neben Fragen des Hausrechts sollen auch Fragen des Strafrechts behandelt werden. Das Training zeigt z.B., wie eine Vereinssatzung gestaltet werden kann, damit Rechtsextreme von Anfang an keine Chance haben oder welche Möglichkeiten es gibt, Mitglieder auszuschließen.
 
Argumentieren gegen Rechts
 
Wie kann man rechte Parolen schnell und schlagkräftig widerlegen, wenn z.B. auf einem Fest der Feuerwehr ein Rechter geschickt argumentiert? Ziel des Trainings ist eine Analyse rechtsextremer Argumentationen. Nur wer weiß, was hinter rechten Parolen steht kann zielsicher dagegen halten.

Inhalte des Trainings
 
- Rechte Ideologie
- Analyse und Umgang mit rechter Argumentation auf der Sachebene
- Situationsanalysewelcher Umgang mit Rechtsextremen ist im jeweiligen Fall sinnvoll?!
- Umgang mit rechter Argumentation auf der Handlungsebene
 
Handeln gegen Rechts
 
Rechtsextreme und Aktive der NPD treten verstärkt an Vereine heran, um diese für ihre Zwecke zu missbrauchen und Anschluss an die Bevölkerung zu finden. Oft ist es schwer, ihren rhetorischen Angriffen etwas entgegenzuhalten und rechte Parolen zu enttarnen. Bei dem Training sollen hierfür gezielt Strategien entwickelt werden.

- Rhetorik von Rechts
- Umgang mit Rechten in Theorie und Praxis
- Training konkreter Handlungsoptionen gegen Rechte
- Couragiertes Handeln im (Feuerwehr-) Alltag
 

2) Vorurteile hinterfragen - Diskriminierungen entgegentreten
 
Anti-Rassismus-Training
Rassistische Äußerungen zu erkennen, fällt nicht immer leicht. Oft versteckt sich Rassismus hinter Zuschreibungen: Menschen werden nicht als einzelne Person wahrgenommen, sondern auf ihre Kultur oder Herkunft reduziert. Hinzu kommt, dass rassistische und menschenverachtende Einstellungen nicht nur bei Rechtsextremen, sondern auch in der Mitte der Gesellschaft zu finden sind. Das Training lädt dazu ein, eigene und in der Gesellschaft verbreitete Rassismen zu hinterfragen. Im Ernstfall müssen sich bei der Feuerwehr alle auf einander verlassen können - für Diskriminierung kann da kein Platz sein.
 
Anti-Bias Ansatz

Im Verein begegnen wir Menschen mit unterschiedlichen Lebensstilen und Einstellungen. Wenn ein toleranter Umgang miteinander Ziel des (Vereins-) Alltags sein soll, müssen wir uns mit Vorurteilen und Diskriminierungen gezielt beschäftigen. Ein Bewusstsein für Unterschiede kann dabei helfen, Vielfalt zu schätzen, zu nutzen und andere besser zu verstehen. Der Anti-Bias-Ansatz geht davon aus, dass wir Vorurteile erlernen – und damit auch, dass wir sie wieder verlernen bzw. bewusster mit ihnen umgehen können. Die Auseinandersetzung damit trägt zu einem Arbeitsklima bei, in dem jede Person wertgeschätzt wird.

Schwerpunkte des Trainings:

- Vorstellung des Anti-Bias-Ansatzes
- Übungen, um eigene Vorurteile zu erkennen
- Bedeutung von Vorurteilen und Diskriminierung im (Vereins-) Alltag
- Möglichkeiten, Vorurteile im (Vereins-) Alltag bewusst zu machen
 
HINWEISE:
Die Trainings können nur stattfinden, wenn sich bis 4 Wochen vor dem Trainingstermin jeweils mindestens 15 TeilnehmerInnen verbindlich mit Namen und Anschrift angemeldet haben. Teilnahmekosten werden nach Absprache erhoben.
 
Die Trainings finden im Rahmen des Projekts „SPACES – Information, Debatte und Training für Toleranz“ statt und werden im Bundesprogramm: „XENOS - Integration und Vielfalt“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.
 
Bei Interesse an einem oder mehreren Trainings wenden Sie sich bitte an: 

Susann Karnapke
Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg
Dortustr. 52
14467 Potsdam
Tel.: 0331-200578 16
Fax: 0331-200578 20
Mail: k Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 
Projekt "Jugend hilft!" PDF Drucken E-Mail

Der JUGEND HILFT! Wettbewerb 2012 wurde gestartet und auch die Jugendfeuerwehren können sich daran beteiligen.

Bis zum 15. März 2012 können sich junge Menschen zwischen 6 und 21 Jahren wieder mit ihren sozialen Projekten bei der Initiative bewerben. Auf die GewinnerInnen wartet die Teilnahme am JUGEND HILFT! Camp in Berlin."

Weitere Infos: http://www.lja.brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb1.c.275469.de

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 05. Januar 2012 um 18:06 Uhr
 
Fast 100 Prozent Erfolgsquoute - Abnahme der Jugendflamme im Landkreis Barnim am 5. und 19.11.2011 PDF Drucken E-Mail

Am 05.11.2011 fand in Bernau und Oderberg und am 19.11.2011 in Ahrensfelde und Biesenthal die Abnahme der Jugendflamme 1 und 2 im Landkreis Barnim statt.

Auf Grund von 222 angemeldeten Teilnehmern hat sich die Kreisjugendleitung in diesem Jahr dafür entschieden, die Abnahme der Jugendflamme 1 und 2 gleich an zwei Terminen und jeweils zwei Orten durchzuführen. Da nicht alle angemeldeten Teilnehmer zur Abnahme erschienen, traten letztlich in Oderberg und Bernau 110 Teilnehmer aus den Ämtern Britz/Oderberg/Chorin und Joachimstal, der Gemeinde Wandlitz und den Städten Bernau und Werneuchen an, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Hinzu kamen dann zwei Wochen später noch einmal 86 Jugendfeuerwehrmitglieder aus dem Amt Biesenthal-Barnim und den Gemeinden Ahrensfelde und Panktal.

Pünktlich um 08:30 Uhr ging es an allen Orten los. Die Teilnehmer der Jugendflamme 1 mussten sich an jeweils vier Stationen stellen. Neben einem theoretischen Test mussten Knoten gebunden, das Beherrschen der Feuerwehrtechnik demonstriert und die Kenntnis der Fahrzeug- und Gerätekunde nachgewiesen werden. Für die Teilnehmer der Jugendflamme 2 stand ebenfalls ein theoretischer Test auf dem Programm. Daneben war die Wasserentnahme aus einem Unterflurhydranten zu demonstrieren, die Sitz- und Antrittsordnung am Fahrzeug zu beherrschen und Kenntnisse der Fahrzeug- und Gerätekunde sowie der Ersten Hilfe nachzuweisen. Der Kreisjugendwart, der beide Abnahmeorte besuchte, konnte sich vor Ort vom Können der Kameraden der Jugendfeuerwehren überzeugen.

Nachdem beide Wertungstage absolviert waren stand fest, dass die Jugendfeuerwehrmitglieder des Landkreises Barnim bei der Abnahme der Jugendflamme 1 eine 100-prozentige Erfolgsquote erreichen konnten. Allen Angetretenen kann die begehrte Auszeichnung verliehen werden. Darauf können alle zu Recht stolz sein! Bei der Jugendflamme 2 konnten leider zwei Kameraden nicht ihr volles Leistungsvermögen abrufen. Ihnen musste die begeherte Auszeichnung leider versagt werden. Aber im nächsten Jahr gibt es für die beiden wieder eine neue Chance!

Abschließend möchte ich mich noch bei Enrico Boras und Michel Görke sowie ihren jeweiligen Teams an Wertungsrichtern und Helfern bedanken, die die Abnahme an allen Orten durchgeführt haben. Daneben geht der Dank an die Freiwilligen Feuerwehren von Oderberg, Bernau, Ahrensfelde und Biesenthal, in deren Gerätehäusern und mit deren personeller Unterstützung die Abnahmen so reibungslos durchgeführt werden konnten.

 

Hendrik Jenke

Kreisjugendfeuerwehrwart Landkreis Barnim

 

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 13. Dezember 2011 um 11:42 Uhr
 
Kreisausscheid der Jugendfeuerwehren des Landkreis Barnim 2011 in Rüdnitz PDF Drucken E-Mail

Am Samstag dem 17. September 2011 trafen sich in Rüdnitz Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Barnim um den Kreismeister 2011 zu finden.

Es traten zwölf Jungen- und zwei Mädchen-Mannschaften der Jugendfeuerwehren in drei Disziplinen an: 5x80 m Feuerwehrstafette, Gruppenstafette und Löschangriff (nass) an.

Um 7:30 Uhr war Anreise. Viel Organisatorisches musste erledigt werden, von der Anmeldung über die Ausgabe der Verpflegungsmarken und Getränke bis hin zum Aufbau von Bänken, Tischen und Zelten. Dank vieler fleißigen Hände war das letztere auch schnell erledigt.

Bei der Eröffnung um 8:45 Uhr begrüßte der stellv. Kreisjugendwart Michel Görke alle Teilnehmer, Gäste und Helfer. Der stellv. Kreisbrandmeister Jens Krüger überbrachte Grüße vom Landrat und wünschte allen ein gutes Gelingen und das der Beste gewinnt. Den Worten von Jens Krüger schloss sich der Vorstandsvorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Günther Forschner an. Ebenfalls zu Gast war auch der Ehrenvorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Siegfried Praschma.

Alle Mannschaften mussten die drei Disziplinen zweimal durchlaufen. Als erstes waren beide Läufe der 5x80m Feuerwehrstafette dran, danach folgte der Löschangriff im Wechsel mit der Gruppenstafette. Nach einer kleinen Mittagspause ging es mit den zweiten Läufen in umgekehrter Reihenfolge weiter.

Um 15:30 Uhr traten alle Mannschaften zur Siegerehrung an. Michel Görke verkündete die Gewinner und Zeiten. Zusammen mit Iris Fiebig, Jens Krüger und Günther Forschner gratulierte er den Gewinnern und übergab Urkunden und Pokale.

Alter und neuer Kreismeister der Jugendfeuerwehren der Mädchen ist Biesenthal, der Kreismeister der Jungen kommt ebenfalls aus Biesenthal. Die Mädchen verteidigten den Wanderpokal zum dritten Mal in Folge und dürfen diesen nun behalten. Gratulation auch an alle anderen Gewinner und alles Gute für die Zukunft.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern, Helfern, Wertungsrichtern und dem Vorstand für die tolle Unterstützung. 

Eine genaue Übersicht der Platzierungen gibt es in Kürze auf unserer Internetseite www.kfv-barnim.com

Die Kreisjugendleitung Barnim

 
Delegiertenversammlung der Kreisjugendfeuerwehr PDF Drucken E-Mail

Am 02.04.2011 trafen sich die Delegierten der Jugendfeuerwehren des Landkreises Barnim zur Delegiertenversammlung in Melchow. Ein umfangreiches Programm war zu bewältigen.

Nach Grußworten des Landesjugendwartes André Ragohs, des stellv. Vorsitzenden des Landesfeuerwehrverbandes Bernd Falkenthal und des stellv. Kreisbrandmeisters Jens Krüger, stand zunächst der erste Hauptpunkt der Versammlung im Fokus. Die Delegierten hatten über eine neue Jugendordnung zu beraten. Unter Vorsitz des amtierenden Kreisjugendwartes Hendrik Jenke hatte eine kleine Gruppe von Jugendwarten einen Entwurf erarbeitet. Stellungnahmen des Kreisfeuerwehrverbandes, der Landesjugendfeuerwehr und des Kreisbrandmeister lagen ebenfalls vor. Nachdem fast zwei Stunden jeder Absatz besprochen wurde, konnte die neue Verbandsjugendordnung des KFV Barnim schließlich einstimmig beschlossen werden.

Nach dem Mittag stand der zweite Hauptpunkt der Versammlung an. Eine neue Kreisjugendordnung war zu wählen. Als Kreisjugendwart stellte sich Hendrik Jenke von der Feuerwehr Bernau zur Wahl. Als Stellvertreter kandidierten Doreen Gaertner (Gemeinde Panketal), Katja Skala (Amt Joachimstal) und Michel Görke (Gemeinde Ahrensfelde). In die neue Kreisjugendleitung gewählt wurden:

Hendrik Jenke als Kreisjugendfeuerwehrwart

Doreen Gaertner als stellv. Kreisjugendwartin

Michel Görke als stellv. Kreisjugendwart

 v.l. Hendrik Jenke, Doreen Gaertner, Michel Görke

 

 

 

 

 

v.l. Hendrik Jenke, Doreen Gaertner, Michel Görke

Zum Abschluss wurden noch die Vorhaben der Kreisjugendfeuerwehr für die nächsten drei Jahre beraten. Dabei wurde bekannt gegeben, dass der Kreisausscheid der Jugendfeuerwehren in den Pokaldisziplinen noch in diesem Jahr stattfinden wird, um einen besseren Rythmus zum Landesjugendfeuerwehrausscheid zu ermöglichen. Ausserdem wurde die Idee eines gemeinsamen Kreisjugendlagers der Jugendfeuerwehren des Landkreises diskutiert. Dabei wurde ein großes Interesse an einem solchen Lager bekundet und die Kreisjugendleitung aufgefordert, entsprechende Vorbereitungen zu treffen.

Zum Abschluss der Veranstaltung dankte der bisherige Vorsitzende des KFV Barnim, der über eine lange Zeit auch die Geschäfte des Kreisjugendwartes geführt hatte, den anwesenden Jugendwarten für ihr Engagement. Gleichtzeitig verabschiedete er sich bei den Anwesenden, da seine Amtszeit in Kürze endet.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 22. August 2011 um 02:55 Uhr
 
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